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    Mr. Samy Flauschinger

Im Alter von 4 Monaten das erste mal bei Frisör . . .
Ein Maltipoo ist keine Hunderasse im eigentlichen Sinn. Vielmehr handelt es sich um einen so genannten Hybridhund, bzw. Designerhund. Anders als beim Mischlingshund, bei dem Kreuzungen zufällig entstehen, werden bei Hybridhunden zwei unterschiedliche  Rassehunde gezielt miteinander verpaart. Das Ergebnis ist ein Hund – z.B. der Maltipoo – der idealerweise die positiven Eigenschaften beider Elternrassen vereint. In der Regel werden Hybridhunde auch nicht weitergezüchtet, sondern die Elternrassen werden immer wieder neu verpaart.
Die bewusste Verpaarung von bestehenden und anerkannten Hunderassen ist historisch betrachtet nichts Außergewöhnliches. In jüngster Zeit sind Desingerhunde – so auch der Maltipoo - besonders in den USA weit verbreitet und erfreuen sich als Familienbegleithunde, Schoßhunde und Gesellschaftshunde zunehmender Beliebtheit.
Da es sich beim Maltipoo aber um keine anerkannte Hunderasse handelt (weder der Amerikanische noch der Kanadische Kennel Club führen die Hunderasse) gibt es auch keine konkreten Rassestandards und Zuchtrichtlinien.
Maltipoo = Malteser + Pudel
Beim Maltipoo (auch: Malt-A-Poo, Maltapoo oder Malti-Poo) werden die beiden Hunderassen Malteser und Pudel (engl. Poodle) miteinander verpaart – daher stammt auch der Name. Die „Rasse“ wurde erstmals in den USA gezüchtet. Andere bekannte Hybridhunde sind z.B. der Labradoodle (Kreuzung zwischen Labrador und Pudel), der Schnoodle(Kreuzung zwischen Schnauzer und Pudel), der Pekeapoo (Kreuzung zwischen Pudel und Pekingese) oder der Puggle (Kreuzung zwischen Mops, engl. Pug und Beagle). 
The Maltipoo is a cross-breed/hybrid dog obtained by breeding a Maltese and a toy or Miniature Poodle.[1] A true Maltipoo is one that was bred from a Maltese and a Poodle. A dog bred from a Maltipoo and a Maltipoo is not officially a Maltipoo although some may try to pass one off as one.
The Maltipoo is a small dog, commonly weighing between 2 and 10 pounds and standing 4 to 9 inches high at the shoulder. It comes in a wide variety of colors, including black, white, brown, peach, gray, and fawn. Many Maltipoos are bicolor, with a mix of white and another color on their bodies. Their noses can also be black or pink. Maltipoos shed little. They're considered good for allergy sufferers, but there's no such thing as a truly hypoallergenic dog.
Warum MALTIPOO & Havapoo die Herzen erobern heißt Fremdrassenverpaarung. Das Auftreten von Erbkrankheiten hängt in der klassischen Rassehundezucht unter anderem auch damit zusammen, dass die Verpaarungspartner insbesondere bei sog. Linienzucht oft die gleichen rezessiven Gene tragen, und somit ein verhältnismäßig hohes Risiko besteht, dass Krankheiten zum Vorschein kommen oder an die nächste Generation weitergegeben werden. Überzeugt von den Vorteilen der geplanten Fremdrassenverpaarung haben vor längerer Zeit unsere ersten Hybridwelpen das Licht der Welt erblickt. Was ist der Vorteil von Rassemixen? Bei der gut geplanten und kontrollierten Fremdrassenverpaarung kann man das Risiko von Erbkrankeiten nachvollziehbar reduzieren und profitiert - wie schon gesagt - vom sogenannten Heterosiseffekt, d.h. es entstehen Welpengenerationen, die statistisch gesehen vitaler und widerstandsfähiger sind.

Zuchttauglichkeit Der Unterschied zum landläufigen Mischling (der meist aus vielen unbekannten Vorfahren besteht) liegt bei einem Rassemix darin, dass hier zwei mit Sorgfalt ausgewählte Eltern miteinander verpaart werden, wovon jedes Elternteil eine uneingeschränkteZuchttauglichkeit besitzen sollte.

Der Pudelmix - Maltipoo/Havaneser

Im Maltipoo/Havapoo vereinen sich auf sympathische Weise die spielerische Unbekümmertheit des Pudels und die unerschrockene Robustheit des Maltesers bzw. des Havanesers, die bei zu der großen Gruppe der Bichons zählen.

In Amerika werden diese liebenswerten Teddybären bereits seit den 80er Jahren geplant gezüchtet. Und auch bei uns in Deutschland haben die drolligen Gesellen inzwischen schon viele Freunde und Anhänger gefunden, mit steigender Tendenz.
Der Maltipoo/Havapoo ist ein ausgeglichener anpassungsfähigerFamilienhund mit teddyhaftem Aussehen, lebenslustig und fröhlich, aber auch gleichermaßen angenehm sanft. Ein toller Begleiter für Alt und Jung, gut verträglich mit anderen Haustieren und ein aufmerksamer Kamerad für gut angeleitete Kinder ab etwa 6 Jahren.

Allergikerfreundlich

Darüber hinaus sind unsere Pudelmixe menschenbezogen, amüsante Unterhalter, mutig, selbstbewusst, instinktsicher, schlau und apportierfreudig, sie lassen sich gut führen, sind keine Kläffer wenn man in der Erziehung auf die Einhaltung grundsätzlicher Punkte achtet. Ein weiterer Vorteil ist, dass Maltipoos praktisch ohne Eigengeruch sind und genau wie Pudel keine Haare verlieren – sie sind hypoallergen und somit für viele Allergiker gut verträglich.

Pflege
Der Ursprung des Maltipoos sind zwei Langhaarrassen, die je nach Haarlänge regelmäßige Pflege in Form von Bürsten/Kämmen und gelegentlichem Schneiden/Scheren benötigen. Sportlich kurz gehalten ist eine Maltipoofrisur recht pflegeleicht. Je länger man das Haar wachsen lässt, meist fällt es dann in größeren Locken oder Wellen, umso mehr Zeit muss man für die Pflege aufwenden. Das sollten die neuen Besitzer wissen und sich für eine Frisur ganz nach ihrem Geschmack entscheiden. Einige Schnittbeispiele für erwachsene Maltipoo finden Sie auch auf unsererHundesalon-Seite.
Zwischendurch (ca. alle 3-4 Wochen) empfiehlt sich ein Bad mit einem speziell abgestimmten Hundeshampoo. Das macht das Haar glänzend, wieder luftiger und man hat es deutlich leichter beim Bürsten und Kämmen. Darüber hinaus sollte man immer einen Blick auf den Zustand von Augen, Ohren, Zähne und Pfoten haben, und sie natürlich gut pflegen.
Jagdtrieb

Gibt es Hunde ohne Jagdtrieb? Ab und zu kann man Welpeninserate lesen, bei denen damit geworben wird, dass diese oder jene Rasse keinen Jagdtrieb hat. Ist solch eine Aussage seriös?

Tatsächlich ist es so, dass alle Hunde egal welcher Rasse, ob Chihuahua oder aber auch Riesenschnauzer, von ihrer Anlage her 'Beutegreifer' sind - in der Fachsprache werden Hunde genau genommen als 'soziale Beutegreifer' bezeichnet. Auch Pudel, Malteser oder Maltipoo – sie alle sind Beutegreifer, mit einem für Fleischfresser/Caniden typischen Gebiss, wenn auch beim Maltipoo der Jagdtrieb eher sehr schwach ausgeprägt ist.

Man unterscheidet demnach zwischen Hunden, die im Arbeitseinsatz geführt werden (Gebrauchshunde) sowie Hunderassen, die uns Menschen in der Hauptsache Sozialpartner sind. Sie werden als Gesellschaftshunde bezeichnet. Maltipoos werden zu der letzteren Gruppe gezählt, aber sie sind aufgrund ihrer Vorfahren (Malteser und Zwerg-/Toypudel) und von ihren Anlagen her den Solitärjägern zuzuordnen. Solitärjäger arbeiten selbständig und teilen weder Revier noch Beute gerne.

Generationen

Die vitalsten Maltipoos stammen tatsächlich aus den F1 und F2-Generationen (Heterosiseffekt), sofern mit erbgesunden und untersuchten Elterntieren gezüchtet wird. In Amerika werden i.d.R.  auch nur solche Verpaarungen vorgenommen und man züchtet bewusst nicht mehrere Generationen 'weiter'.

Erfreulicherweise treten deshalb bei gut geplanten Hybridverpaarungen Erbkrankheiten in viel geringerem Ausmaß auf wie bei eng gezüchteten Rassenhundelinien, die über die Jahre 'überzüchtet' wurden. Wichtig ist aber immer die verantwortungsvolle Selektion der Elterntiere. Darauf sollten Welpenkäufer ein besonderes Auge haben, wenn mit Züchtern Kontakt aufnehmen.